Was kostet WEG-Verwaltung pro Einheit? Preise und Faktoren im Überblick

Die Verwaltervergütung ist für viele Eigentümergemeinschaften der erste Blick ins Angebot, aber selten der wichtigste. Dieser Überblick zeigt, mit welchen marktüblichen Kosten Sie pro Einheit rechnen, welche Faktoren den Preis treiben und woran Sie ein faires Angebot erkennen.

Was zahlt eine WEG marktüblich für die Verwaltung?

Die laufende WEG-Verwaltung wird in aller Regel als monatliche Grundvergütung pro Wohneinheit abgerechnet. Marktüblich liegt diese Grundvergütung bei etwa 22 bis 36 Euro netto pro Einheit und Monat (zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer). Branchenerhebungen wie das Branchenbarometer des VDIV verorten den Durchschnitt in den vergangenen Jahren bei rund 26 bis 27 Euro netto pro Einheit und Monat.

Zwei Punkte sind wichtig einzuordnen:

  • Objektgröße: Kleine Gemeinschaften mit weniger als zehn Einheiten liegen häufig bei 28 bis über 32 Euro, große Anlagen mit über 100 Einheiten teils bei nur 16 bis 18 Euro. Der Grund ist der Fixaufwand, der sich auf mehr oder weniger Einheiten verteilt.
  • Trend: Die Sätze steigen spürbar. Der VDIV meldet für die vergangenen Jahre geplante Erhöhungen im zweistelligen Prozentbereich, getrieben von Lohnkosten, Inflation und neuen gesetzlichen Pflichten.

Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

FaktorWirkung auf den PreisWarum
Anzahl der EinheitenKleinere WEG: höher pro EinheitFixaufwand für Versammlung, Abrechnung und Buchhaltung verteilt sich auf weniger Einheiten
Lage und RegionBallungsräume tendenziell höherHöheres Lohn- und Kostenniveau in Großstädten und Metropolregionen
Zustand und Alter des ObjektsSanierungsbedarf erhöht den AufwandÄltere Anlagen bedeuten mehr Instandhaltung, mehr Beschlüsse, mehr Koordination
Umfang der SonderleistungenPreissteigerndZusätzliche Versammlungen, Baubegleitung oder Rechtsfälle werden oft gesondert vergütet
DigitalisierungsgradKann Kosten dämpfenPortal und digitale Prozesse senken den Bearbeitungsaufwand pro Vorgang

Grundvergütung und Sondervergütung: der wichtige Unterschied

Der genannte Preis pro Einheit ist die Grundvergütung. Sie deckt das laufende Standardgeschäft ab. Daneben gibt es die Sondervergütung für Leistungen außerhalb des Regelbetriebs. Typische Beispiele: zusätzliche Eigentümerversammlungen, die Abwicklung von Sonderumlagen, die Begleitung größerer Baumaßnahmen (marktüblich oft als Prozentsatz der Bausumme) oder aufwendige Rechtsstreitigkeiten. Ein seriöses Angebot benennt diese Positionen offen, statt sie im Kleingedruckten zu verstecken.

Welche Leistungen gehören in die Grundvergütung?

  • Führung der Konten und der Buchhaltung der Gemeinschaft
  • Erstellung von Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung
  • Vorbereitung, Einladung und Durchführung der jährlichen Eigentümerversammlung
  • Umsetzung der Beschlüsse
  • Laufende Instandhaltungskoordination und Handwerkersteuerung
  • Verwaltung der Erhaltungsrücklage
  • Ansprechpartner für Eigentümer und Beirat

Woran erkennen Sie ein faires Angebot?

  • Klare Trennung von Grundvergütung und Sondervergütung, beides schriftlich und nachvollziehbar.
  • Vollständiger Leistungskatalog: was ist enthalten, was kostet extra.
  • Realistischer Preis: deutlich unter dem Marktschnitt liegende Angebote gehen oft mit dünner Betreuung oder langen Zusatzleistungslisten einher.
  • Nachweisbare Qualifikation: Zertifizierung nach §26a WEG, Verbandsmitgliedschaft (etwa VDIV).

Was kostet die WEG-Verwaltung bei Immo-Business?

Unsere WEG-Verwaltung startet bei 28 Euro pro Einheit und Monat. Was Ihre Gemeinschaft konkret zahlt, hängt von Objektgröße, Zustand und Leistungsumfang ab. Nach einem kurzen Erstgespräch nennen wir Ihnen einen transparenten Preis mit klarem Leistungskatalog, ohne versteckte Positionen. Antwort innerhalb von 48 Stunden.

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Häufige Fragen zu den Kosten der WEG-Verwaltung

Marktüblich sind etwa 22 bis 36 Euro netto pro Einheit und Monat, im Durchschnitt rund 26 bis 27 Euro netto. Kleine Gemeinschaften liegen höher, große Anlagen niedriger. Bei Immo-Business startet die WEG-Verwaltung bei 28 Euro pro Einheit und Monat.

Weil sich der feste Aufwand für Versammlung, Abrechnung und Buchhaltung auf weniger Einheiten verteilt. Eine WEG mit acht Einheiten verursacht ähnlich viel Grundaufwand wie eine mit zwanzig, verteilt ihn aber auf deutlich weniger Schultern.

Die Grundvergütung deckt das laufende Standardgeschäft ab. Die Sondervergütung fällt für Leistungen außerhalb des Regelbetriebs an, etwa zusätzliche Versammlungen oder die Begleitung größerer Baumaßnahmen. Ein gutes Angebot listet beides offen auf.

Die Kosten der WEG-Verwaltung trägt die Eigentümergemeinschaft über das Hausgeld. Auf Mieter umlagefähig sind sie nicht, sie zählen zu den nicht umlagefähigen Verwaltungskosten. Anders bei der Mietverwaltung des Sondereigentums, die der vermietende Eigentümer trägt.

Steigende Lohnkosten, Inflation und neue gesetzliche Pflichten erhöhen den Aufwand. Der VDIV verzeichnet für die vergangenen Jahre Erhöhungen im zweistelligen Prozentbereich, besonders bei kleinen Gemeinschaften.

Selten. Ein Preis deutlich unter dem Marktschnitt geht oft mit dünner Erreichbarkeit oder langen Listen kostenpflichtiger Zusatzleistungen einher. Entscheidend ist das Verhältnis aus Preis, Leistungsumfang und Betreuungsqualität.

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Dieser Artikel informiert allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Preisangaben zum Markt sind Orientierungswerte, keine verbindlichen Angebote.